Mittwoch, 30. Dezember 2009

Fisch Essen in Jomtien

Hatte zwei Tage Besuch von Verwandschaft meines Hausvorstandes: eine 23-jährige Schwester der Mutter, samt Freundin der Mutter und deren Freund.

Waren alle das erste Mal in Pattaya ... und dementsprechend beeindruckt. 

Vorgestern  waren wir in der Walking Street (Treffpunkt: Rolling Stone 2), anschliessend Billard spielen im Rolling Stone 1 (mit Meerblick) - keiner der Gäste hat je Pool gespielt.
Bei mir im Haus wurden die alkoholischen Reste der Party vernichtet... bis vier Uhr früh mit dem Farang gesoffen.

Gestern habe ich sie zum Angelsee an der 3rd Road geschleppt (Forentreffen),


dann ging es zum Fischessen nach Jomtien (mit Meerblick).

Eisgekühlte, rohe Muscheln,


Muscheln mit Knoblauch,


gegrillte Garnelen,


gefüllte Krebse


und Tintenfisch (Bild vergessen).

Unser Essen kam aus Frischwasserbecken...





...und war entsprechend lecker!

Montag, 28. Dezember 2009

Shopping-Tag

Ein weiteres "Weihnachtsgeschenk" für mich: zum "Arbeiten" am Schreibtisch habe ich mir einen neuen Computer zugelegt.

Mein Laptop ist mit vier Jahren schon recht alt, vor allem, da ich noch ein entsprechend altes Linux-Betriebssystem darauf installiert habe. Im Prinzip funktioniert alles, nur die alte Adobe Flash-Version will manchmal nicht.
Ich weigere mich aber vorerst ein neues Betriebssystem aufzuspielen, getreu dem Motto: "Never change a running system" [Ändere nichts an einem laufenden Computer]

Gegenüber dem Foodland auf der Pattaya Klang ist ein richtiger Computerladen, dort habe ich mir einen Compaq Presario CQ4080L in kleinem Desktop-Gehäuse besorgt.
2,8 GHz Intel Dual-Core Prozessor mit 4 GB Arbeitsspeicher, NVIDIA-Grafikkarte, 500 GB Festplatte, DVD-Brenner, Sound, Netzwerkkarte, 6-fach Kartenleser.
Dazu gab's noch einen 22 cm Widescreen-Bildschirm von Samsung.
Gesamtkosten: 20990 Bath.

Danach gab es am Tip Plaza in der 2nd Road (traf dort A., um ihm seine bei der Party vergessenen Sonnenbrillen zu geben und mich von P. zu verabschieden, die heute abend zurück fliegt) ein Frühstück: Bananen-Shake, Fischplätzchen, Spiegeleier mit Baked Beans, Würstchen und Kartoffelecken.
Mit drei Flaschen Wasser zusammen: 230 Bath.



Erst langsam kommt Mam dahinter, dass ich in Thailand bleiben werde: "Du kaufst ein Moped und einen Computer: wie lange willst Du in Thailand bleiben?".
Meine Standardantwort auf diese schon mehrfach von anderen an mich gerichtete Frage: "Drei bis dreissig Jahre" brachte sie zum Lachen.
Dass ich hier Leben will sagte ich ihr seit April immer wieder... sie dachte sich wohl "Farang-Geschwätz".

Auf dem Rückweg nach rief der Toyota Händler an: er hätte einen Fortuner im Schauraum. Da wir eh auf der Sukhumvit unterwegs waren, gerade die zwei Kilometer nördlich durchgebraust und den Wagen angesehen. So, wie er da stand, mit 163 PS Turbomaschine, Lederausstattung, Automatikgetriebe, Stossfänger und seitlichen Trittbrettern, würde der 1,26 Millionen Bath kosten...

Ein Hilux-Pickup wäre etwa 300000 Bath billiger.

Bin mir noch nicht sicher, was das werden soll...


Sonntag, 27. Dezember 2009

Einweihungsparty

Am gestrigen Samstag gab es eine kleine Einweihungsparty in meinem neuen Heim.

Geladen waren Freunde aus Deutschland, die ich im letzten Dezember hier in Pattaya kennenlernte, dazu ein paar Thai-Freunde meines Hausvorstandes.

Vorbereitungen


Mittags ging ich mit drei Mädels einkaufen, dann kochten sie. Für die deutschen Gäste gab es Thai-Essen in nicht so scharfen Varianten.


Zutaten


Mam beim Zubereiten von Som Tam (Pok-Pok)




Die Speisen waren durchweg sehr lecker!

Die Party
Wie in Thailand üblich brachten die Gäste ihren Lieblingsdrink selbst mit. Von mir wurden gestellt: Regency-Brandy (von den Thai-Ladies gewünscht) und die Softdrinks zum Mixen (Cola, Soda, Sprite, Kakaomilch [für Sangsom] - in Anbetracht der Temperaturen um die 30 Grad Celsius natürlich auch Eiswürfel. Auch mussten wg. der grossen Nachfrage im Laufe des Abends noch anderthalb Flaschen Jack Daniels und eine Flasche braunen, sowie eine halbe Flasche weissen Tequilas aus meinem Bestand "dran glauben".

Bilder der Gäste








Spass im Whirlpool





Thai-Variante des Party-Spasses: Zocken!



Die Regeln haben wir Farangs nicht verstanden...



...aber die Sache war ernst, wie man an den Gesichtern der Beteiligten sieht.

 
 
 
 

Um 17 Uhr trafen die ersten Gäste ein, gefeiert wurde bis morgens um sechs.





Freitag, 25. Dezember 2009

Ruhige Feiertage in Sin City unmöglich

Durch die Anstrengung des Weihnachtsshoppings gestern kamen wir natürlich zu spät zur Feier am Strand.

Um 18 Uhr begann das Gelage - da lag ich noch im Bett. Um halb sieben hat mich M. telefonisch geweckt ... schnell unter die Dusche, angezogen, alles eingepackt, was man brauchen könnte (Sarong-falls es kühl wird, Taschenlampe, Antihistaminsalbe-gegen evtl. Mosiktostiche, genug Zigaretten, Netbook-zum Aufladen von PP.s Kamera... wenn er das dazu nötige Spezialkabel mal dabei hätte, Kamera-zum Festhalten der Bilder die ich nicht nur im Kopf haben möchte).

Ins Auto und in den Strassenverkehr gestürzt, der an diesem Abend besonders hektisch war (stand an einer roten Ampel auf der Sukhumvit, als mit ca. 120 km/h ein alter Pickup durchbretterte [max. Geschwindigkeit in TH auf der Autobahn (!) sind 110km/h]).

Als die Ampel an der nächsten Kreuzung auf GRÜN umsprang startete ein grosses Motorrad (ohne Nummernschild) mit einem lauten Auspuff durch und legte ein 200 Meter Wheelie hin ... Hier musst'e echt aufpassen im Strassenverkehr!


Um viertel nach Sieben waren wir als Letzte dann eingetroffen. Klasse Kartoffelsalat zum Spanferkel, es gab (von mir getestet) noch Pommes, Nudelsalat, Muu-Gratiem (Schweinefleisch mit Knoblauch), gebratenen Reis (mit Huhn). Zwei Varianten von Kokossuppe mit Scrimps: eine für Farangs und eine für Thais - letztere natürlich mit Chilli: schön ssschaarff. Ich mixte beide im richtigen Verhältnis, um etwas mehr Würze in der Suppe zu haben, andererseits aber weiter atmen zu können. Hat geklappt!

G. spielte Musik vom PC über eine aufgebaute Musikanlage, Am (der Sohn unserer Strandlady) lief fast den ganzen Abend mit einem Karaokemikrofon rum und sang zu den deutschen Liedern :)

Nach Lust und Laune wurde getanzt (vorzugsweise stehend am jeweiligen Sitzplatz ... allzu "rutschig" ist Sandstrand nunmal nicht).

Bei diversen Gelegenheiten wurden Trinksprüche ausgebracht und die Gläser gehoben.

Um 2:30 Uhr verliesen wir als praktisch letzte Gäste den Platz. Ms Freundin war schon gegen eins in die "Five-Star-Deluxe"-Unterkunft (Uwes Kaschemme - nicht der Rede wert) mit dem Moped aufgebrochen, so nahm ich M im Auto mit.
Seinen Wunsch, nach einem Stopp am 7-Eleven zum Nachfassen von Cheers-Bier konnten Mam und ich ändern: Chicken-Farm (WalkingStreet Pattaya) für den Absacker war angesagt.

Der Platz am Bali Hai war wegen der Vorbereitungen zu Sylvester abgesperrt, aber ich fand auf der Zufahrtsstrasse einen Parkplatz. Mam stürmte voraus ins RollingStone2. Wir hörten noch die letzten drei Lieder der Band, die Kneipe leerte sich schnell, dann waren M und ich mit der Runde von Mams Freundinnen praktisch alleine.
Die gesamte Runde der in weihnachtlich-rote Kleidchen gehüllten Weiblichkeit war zum Augenverdrehen angeschickert. Also erstmal 100 Bath springen lassen und Hühnerspiesse beim Grillstand gegenüber des Eingangs geordert.
Die Ladies tranken dazu San Miguel oder so ein blaues irgendwas....

Um kurz nach 4 Uhr war dann Schluss. M "nach Hause" gefahren, den Rückweg angetreten, 5 vor 5 den Wagen geparkt, Mam geweckt (die während der gesamten Rückfahrt auf dem Beifahrersitz schlief) und ins Bett.


Heute morgen bin ich um 11 Uhr dann schell in T-Shirt und Hose gesprungen und nach Jomtien gehuscht, um die Wohnsitzbescheinigungen abzuholen. Auf dem Rückweg eine davon zur Zulassung des Mopeds beim Honda-Händler abgegeben, zurück zum Frühstück.
Leider haben die Ameisen das eingepackte Brot entdeckt und überfallen, sodass es die zwei Spiegeleier nur mit Ketchup gab. Eine Kanne Tee dazu ... und dann Blog geschrieben.
Jetzt ist es 14 Uhr ... und ich lege mich mal zu der immer noch schlafenden Mam, um noch eine weitere Runde Schlaf zu bekommen. Heute abend ist Abschiedsparty in Sonjas Beachroad-Kneipe (an einen Australier verkauft)....


Mann, was ein Stress :-)

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Geschenk zu Weihnachten

Heute morgen in Jomtien, Soi 5, auf der Pattaya Immigration gewesen, zwei Wohnsitzbescheinigungen beantragt.

Die benötigt man zur Umschreibung des internationalen Führerscheins in den thailändischen ... und zur Zulassung eines Autos oder Mopeds.

Zwei Empfangsdamen der Immigration:


Die haben mir eine Nummer verpasst ... !



Nach 10 Minuten wurde ich aufgerufen und gab sie wieder ab.
Zusammen mit drei Passbilddern, Kopien des Reisepasses, des Einreisestempels und des Visums, dazu den ausgefüllten Antrag und 400 Bath.


Die Beamten der Einwanderungsbehörde bei der Arbeit: zu Weihnachten alle "verkleidet".


Morgen bekomme ich die Bescheinigungen.
Eine benötige ich zum Umschreiben meines internationalen Führerscheins in den thailändischen.

Die andere zur Zulassung meines Weihnachtsgeschenks:



Kosten:

48000 Bath für das Moped
3700 Bath für temporäres Nummernschild (200), Zulassung (1000), Vollkaskoversicherung für das erste Jahr.
Einen Helm und ein extra Schloss gab es als Benefit (Wert ca. 500 Bath).


Merry Christmas!

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Freizeit-Stress

Die Tage vergehen schnell... Viel passiert ist in der letzten Woche nicht.
 Dienstag-Abend habe ich gekocht, das Ergebnis einen Tag stehen lassen und abends heiss gemacht - mit durchwachsenem Erfolg.
Schwein- und Rinderhackfleisch im Foodland besorgt, mit Knoblauch und klein gewürfelten Zwiebeln angebraten, Paprika reingeschnippselt, Tomatenmark, einen Schuss Rotwein; dazu gab es Rigatoni. 

M. hat sich wohl am Vortag einen Virus gefangen, der ihm Magen und Verdauung durcheinander gebracht hat.
Damit fiel er nach wenigen Bissen aus.

Unsere beiden Thai-Begleiterinnen waren auch nicht gerade begeistert:
Air mag keine Zwiebeln und Mam keine Tomaten! Nach wenigen Bissen haben auch sie die Löffel gestreckt.
Was blieb mir übrig, als drei Riesen-Portionen mit dem "Rest" des Rotweins aus der Flasche alleine zu verdrücken (das Durchziehenlassen des Gemenges über Nacht und erneutes Aufkochen kann ich für Hackfleischtöpfe nur empfehen).

Nachdem den anderen die Grundlage fehlte wurde es auch nichts mehr mit der Vernichtung der von M. mitgebrachten Flasche Tequila...

Freitags war ich mit drei deutschen Urlaubern in der Soi Boakhao zum 50. Geburtstag einer Kneipenwirtin, die -mit einem Deutschen verheiratet- auch guten Kartoffelsalat, Rindsrouladen, Hackfleischbällchen und Schnitzel auf ihrem Buffet anbot (Essen kostenlos).  Die Getränkepreise waren auch moderat (bis 22 Uhr kostete für P. der Samsong-Cola nur 40 Bath - danach 45 !).
Mam war es etwas langweilig (im Kreise der vier Farangs). Ihr Gesicht strahlte aber direkt, als ich sie fragte, ob sie nicht mal wieder ihre Freundinnen in der Bar besuchen wollte. 
So haben wir bis 23 Uhr bei Thai-Karaoke dort gefeiert und sind anschliessend noch "kurz" in die RollingStone2 in der Walking Street. Um drei Uhr brachte ich Mam (nach ca. 8 San Miguel Light - für eine Thai mit einen Meter fünfzig und ebbes meiner Meinung nach eine ordentliche Leistung) nach Hause.





Sonntags zum Frühschoppen in die Belgische Botschaft, Soi3.
Das ist ein Treffen eines deutschsprachigen Pattayaforums, bei dem ich mich ab September letzten Jahres über meine neue Heimat informierte. Urlauber, Teil- (halbes Jahr) und Vollzeit-Expats treffen sich zum Frühstücken (manche hatten ihre erste feste Nahrung des Tages schon zu sich genommen und begannen um 11 Uhr mit Bier) und Erfahrungsaustausch.


Einer der Expats beriet mich bzgl. Autos: bei (Jahres-)Gebrauchtwagen seien teilweise Teile von älteren Autos verbaut, um mit den neueren Teilen Fahrzeuge von Familienmitgliedern aufzurüsten, Garantie gibt es keine, ... 


Für mich als neuen Dauergast des Landes ist wahrscheinlich ein Neuwagen am Besten.

Nachmittags also schnell zu Toyota auf die Sukhumvit und mich über Pickups informiert. Darüber ein anderes Mal mehr...





Abwechselnd zu den (Feier-)Terminen gab es am Folgetag dann ein Relaxprogramm am Strand.



Morgen, 24.12., gibt es eine Feier mit Spanferkel und Hähnchen vom Grill und einem Thai- und Farang-Buffet.
Zum 26. habe ich die Deutschen Urlauber und Mams Thai-Freundinnen zu einer kleinen Einweihungsparty in mein Haus geladen. Mam und Nong kochen Thai-Food!


Mann - was geht's mir gut.
Der geneigte Leser möge mir die sporadische Berichterstattung nachsehen... bin ja auch nicht mehr der Jüngste und muss mich zwischendurch erholen.



Dienstag, 15. Dezember 2009

Einrichten... (Teil3)

Gestern war Ausschlafen angesagt.


Zum Frühstück gibt es Spiegelei auf Salamibrot, Kakao und Tee.

Zur TOT Internet organisieren.
Ich benötige die Unterschrift der Hausbesitzerin und bekomme dazu einen Vertrag mit. Mein Mietvertrag langt nicht, da die Telefonleitung auf die Vermieterin registriert ist.

Über den Umweg bei Home Depot (2 Nachttischlampen, 1 für den Schreibtisch), weiterer Venitlator fürs Schlafzimmmer, Abfalleimer, zwei Sätze Bettwäsche, weitere Hand- und Badetücher) nach Hause. Zurück zum Office mit der Unterschrift und einer Kopie des Ausweises meiner Vermieterin.

Das konfigurierte Modem kann ich gleich mitnehmen, die Leitung wird "innerhalb der nächsten Woche" geschaltet. Maximal sind bei mir 4 MBit möglich, die pro Monat jetzt nur noch 590 Bath kosten (bei einer Laufzeit von einem Jahr).

Noch zum Carefour einkaufen (Wasser: 12 mal ein Liter und ein 5 Liter Kanister zum Kochen), Kakao, Zucker- und Teedose, Schüsseln, Teller, Gläser, dann geht es endlich zum Strand.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Alltag und Party

Morgens zum Frühstück gibt es Bourbonvanille-Schwarztee (ich habe 1,25 Kg meines Lieblingstees aus Deutschland mitgebracht), Marmeladenbrot und zwei Spiegeleier.
Mam muss noch etwas zehren - es ist kein Trinkwasser mehr da um noch eine Suppe zuzubereiten.

Dann bei TOT (Telephone of Thailand) angerufen.
Die Telefonnummer läuft noch auf die Vormieterin(?), ich muss mit  Mietvertrag und der Kopie meines Passes im Büro vorbei (Montag). Dann gibt es auch Internet für mich
Für eine 3 MBit DSL-Leitung sind normalerweise 1800 Bath pro Monat fällig. Aktuell gibt es ein Angebot, bei einem Jahresvertrag für monatlich 550 Bath - WLAN-Router inklusive.


Tagsüber zum Strand, hier gibts Reis- und Pilzsuppe und fritierten Fisch zum (für mich zweiten) Frühstück.
Auf dem Rückweg beim 7-Eleven Wasser geholt und so ein Kaffeegetränk für Mam (die keinen Kaffee mag und auch meinen Tee verschmäht). Mit dem Mietwagen ist alles kein Problem mehr - irgendwo hin zu fahren oder "viel" einzukaufen.

Mit M. und Air verabredet, mit denen wir Abendessen und anschliessend zum Billard gehen. Essen gibt es auf der Pattaya Klang, in einem
praktisch nur von Thais besuchten Lokal Reis, Reissuppe, je eine Schale mit grünem Gemüse, Entenmix (Fleisch, gebratene Haut, Blut?), ein Fisch, der in (sehr scharfem) Knoblaub und Sud schwimmt und von unten befeuert wird, einer weiteren Schale mit Entenfleisch, Muu Thong (scharf angebratenes Schweinefleisch). Lecker!
Zum Billard fahren wir in die Stadt, Second Road. Bis 23 Uhr ist Markt vor Mike's Shopping Center, danach darf man dort parken. Wir kommen um 23:03 Uhr an und finden den letzten Parkplatz. Schräg gegenüber gehen wir in die "Tim's Bar", die "eigentlich" eine Gogo ist. Vier oder fünf junge Mädels in roten Netzstrümpfen, Tangas und BHs tanzen ziemlich gelangweilt an Stangen. Durch die Bar, im nächsten Raum stehen drei Tische, doch hier darf man nicht rauchen. Also noch weiter: in einem grossen Raum stehen ein halbes Dutzend Tische. Wichtiger für die anwesenden Engländer sind jedoch drei grosse Leinwände, auf denen drei verschiedene Fussballbegegnungen der englischen Premier League laufen.
Der isch ist gut, die Kugeln neu, und ich spiele heute nicht schlecht. Schnell ist ist die Stunde für 190 Bath vorbei ... das Billard nach fünf Spielen somit doppelt so teuer, wie sonst im Ort üblich (ein Spiel zu 20 Bath). Dafür waren die Billardmädels aber sehr aufmerksam (Kugeln aufstellen, Hilfsqueue bei langen Stössen reichen).

Der Rest der Truppe geht die Second Road hoch, Zigaretten im 7-Eleven holen, ich fahre derweil das Auto vor.

In knapp zehn Minuten haben wir das Hollywood erreicht, Einparkhelfe leuchten uns den Weg zum letzten freien Parkplat, direkt neben dem Eingang.
Draussen an der Theke lösen wir eine  Gutschein für eine Flasche Jack Daniels für 1500 Bath aus, durch den Metalldetektor geht es hinein (meine Umhängetasche mit Papieren, Zigaretten, Kamera und dem Kleinkram wird von aussen abgetastet.

Eine der vielen Bands spielt gerade, sexy gekleidete Mädels singen, das Personal versorgt uns mit Cola, Soda, Popcorn, Aschenbecher.

Ich liebe den Service.
Da M. "nur" Bier trinkt müssen Air, Mam und ich die Flasche alleine leeren, was wir in knapp drei Stunden schaffen. Nach Hause und Schlafen.

Samstag, 12. Dezember 2009

Einrichten... (Teil2)

Morgens mit dem Mopedtaxi zur Sukhumvit. Als der Verbrecher mitbekam, dass der Farang ein Auto mieten wollte, hat er gleich mal 120 Bath (statt der normalen 40) verlangt.
Für den nächsten Monat bin ich die Mafia los: für 18500 THB habe ich einen Toyota Vios gemietet: 4-Türer, Automatik, Aircondition, Radio, leider in schwarz (vorhandene Kratzer und Dreck sind sehr leicht zu sehen. Irgendwie geht auch die Zentralverriegelung nicht.

Mit dem Wagen ging es gleich wieder zum BigC zum Einkaufen: Töpfe, Pfannen, Wasser- und Reiskocher, einen Ventilator für's Schlafzimmer, Teller, Gläser, Besteck, Messerset und Schneidbrett,Plastiktöpfchen zum Aufbewahren, Bananen (die kleine Thai-Sorte), Babyananas, Gemüse (Zwiebeln, Knoblauch und diverses Grünzeugs), Fisch-/Würz-Saucen, Essig und Öl, Reis, Nudeln, Ketchup, Fleisch, Wurst (von einer "Deutsch-Thai Metzgerei"), Brot und ne Kiste Chang.
Beim Alkohol (auch Bier zählt dazu!) gibt es ein Verkaufsverbot um die Mittagszeit. Deshalb steht im Supermarkt dort Security-Personal, um die Leute vom Einladen der zeitweilig mit Verkaufsverbot belegten Waren abzuhalten. Nach Intervention meiner Reiseleitung konnten wir den Kasten jedoch behalten.
Diesmal waren 8200 Bath fällig. Daüfr ist mein Heim nun gerüstet. Mam will demnächst kochen...
Über eine Stunde lang haben wir ausgepackt (jedes Töpfchen ist natürlich extra in Plastik eingeschweisst) und verstaut. Mam hat gleich alles gespült, was an Geschirr neu dazu kam.

Heute abend geht es gegen 18 Uhr zu Gerhards Perle Nong nach Ban Amphur, sie feiert Geburtstag. Für die "alte Dame" (old Lady needs Power) haben wir einen Gescheckkorb mit kleinen Powerdrinks (Naturprodukte) besorgt. Plus die Literflasche Jack Daniels, damit die Männer auch was zu trinken haben.

Die Feier war sehr nett ... die Thaimädels hatten eine Karaokeanlage zur Verfügung, es gab Fleischspiesschen und Isaangerichte, viel Sanuk (Spass).

Gegen 23 Uhr sind Bekannte von letztem Jahr, A. mit seiner Frau S., P. und M. mit seiner Air, noch in die Walking Street zum Rolling Stone 2 auf "ein paar" Absacker.

Ein gelungener Abend!

Zurück zu Hause bekomme ich noch einen Jack Coke und Mam, die durch wenig Essen und viel Trinken etwas angeschlagen ist, eine "Mamasoup" (mit heissem Wasser aufzugiessende Fertigsuppe, die sehr lecker und deshalb beliebt ist).

Freitag, 11. Dezember 2009

Einrichten...


Gegen 11 Uhr informiere ich den Vermieter per SMS, dass es etwas später wird...

Zuerst versuchte ich *günstig* einen Mietwagen zu bekommen.

Zwei Stunden war ich in der Stadt unterwegs... vergebens. Die Empfehlung eines Forenkollegens bei der Avenue ging erstmal schief: "Mai mii" - haben wir nicht.

Bei National nachgefagt ... der günstigste, dadurch auch der kleinste Wagen, sollte über 22000 THB kosten.

Die Vertretung von Budget an der Beach Road habe ich erst gar nicht gefunden.

Ziemlich genervt, weil es inzwischen schon 14 Uhr war, habe ich dann ein Meter-Taxi geordert Der Kollege wollte  gar nicht mit dem Taxameter fahren ("viel Wartezeit - da verdiene ich nichts"), sondern schlug einen Festpreis von 400 Bath vor. Nach meiner Schätzung wäre die Fahrt mit dem offiziellen Tarif etwa halb so teuer geworden. Egal: zurück zum Mosaik, schnell alles, was im Zimmer verteilt war, in die zwei Koffer geworfen, dazu noch fünf Plastiktüten mit dem Kleinkram aus dem Baad, den EDV- und Handykabeln usw. vollgestopft, und alles ins Taxi verladen.

Meine Reiseleiterin legte als Zwischenstation Jomtien fest, um weitere frische Klamotten dazu zu packen, dann ging es in die Soi Siam Country Road.

Alles ins Haus gebracht, mit dem Vermieter den Vertrag durchgegangen und bezahlt: die erste Miete und eine Kautin in Höhe von zwei Monatsmieten.

Leider stand die Bude wohl längere Zeit leer, sodass sich ein Staubfilm überall abgesetzt hatte. Vor der dadurch angesagten Putzorgie musste eine Grundausstattung an Reinigungsmittel besorgt werden.
Damit wollten wir aber nicht den Rest des Tages verbringen, sondern uns erst einmal etwas erholen und sind deshalb mit dem Mopedtaxi (Fahrer, Mam, ganz hinten ich) zur Sukhumvit vor geefahren.
Dort den regulären Bathbus nach Sattahip angehalten und nach Ban Amphur an den Strand gefahren.
M.s Freundin Air holte uns an der Hauptstrasse mit dem Moped ab, sodass wir den letzten Kilometer nicht mehr laufen mussten.
Am Strand gabs dann Ruhe und (mittags um drei!) das erste Frühstück: für mich eine Khao Tom Gai (Reissuppe mit Huhn), die Mädels haben irgendwas gebratenes vom Fisch verzehrt.
Mein Durst wurde erst mal mit einem Soda gestillt, bevor ich mir das erste Chang des Tages gönnte.

Nach Sonnenuntergang sind wir dann mit dem Bathbus zurück in die Stadt, zum Supermarkt "Big C" an der Sukhumvit.
Einkaufswagen geschnappt und eingekauft:
Reinigungs- und Waschmittel für Küche, Haus und Bad, diverse Putzlappen, Putz- und Mülleimer, eine Wäscheeimer, Hand- und Badetücher, Niveacreme, Flüssigseife, Spülmittel, 2 Tassen, Teesieb, eine Kanne zum Aufgiessen, eine Thermoskanne für den fertigen Tee, Cola, Orangensaft, Wasser, Zucker, Salz, eine Flasche Jack Daniels "für die morgige Geburtstagsfeier von Nong", der Freundin (fast schon Verlobten) von G., einen Jacky für den Thairentner, ...

Kosten für den vollen Einkaufswagen: 6800 Bath. Da spielte der um 100 Prozent überhöhte Tarif für das Taxi nach Hause (200 Bath) dann auch keine Rolle mehr.

Nach dem Ausladen einen kleinen Spaziergang zum Siam Country Road zum Abendessen an einer Thai-Suppenküche. Für Mam eine Suppe mit allen, für mich gabs Huhn mit Reis (und die Suppe extra): zusammen 60 Bath. Da war noch jeweils eine grosse Flasche San Miguel light (wenig Kalorien - für Mam) und ein Chang für mich drin.
Müde gegen Mitternacht nach Hause gekommen.

Wobei: müde bin ich an den Computer um diese Zeile zu erfassen, während sich Mam Lappen und Eimer schnappte und den Kühlschrank, die Schränke in beiden Schlafzimmern auswischte und das Bad unter Reinigungsmittel setzte und alles sauber machte. Tolles Mädel!

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Ein Haus für den Rentner

Um zwölf treffe ich mich mit K1, der mit das Haus eines Bekannten zeigt. Irgendwie nicht mein Ding.

Mittagessen an der Pattaya Tai im Cucumber (Chicken Cordon Bleu mit Pommes). Ich telefoniere mit dem Forumskollegen K2, der nach seiner Schilderung in einer ganz netten Farangsiedlung wohnt. Ja - dort ist auch gerade ein Haus frei.
Wir verabreden uns um zwei Uhr zu treffen "bei Schnitzel Hans in der Drinking Street". Die finde ich auch. K2 fährt uns zur Siedlung, ich schaue mir das Haus an: Ja, das ist es. Zwei Schlafzimmer, grosses Wohnzimmer (jeweils mit Klimaanlage), 400 qm Garten (zum Grossteil betoniert) mit Whirlpool, Küche vorhanden, aber kaum eingerichtet, Kabel-TV. Für zunächst sechs Monate gemietet, Preis 15000 THB.
K2 fährt uns in die Stadt zurück und wir feiern die neue Unterkunft mit einem Bier in der Pattaya Beer Bar.

Abends war Stammtisch vom Thailandforum in Naklua. Nett, mal die Gesichter einiger in Live zu sehen und ein paar Worte zu tauschen. Und schon wieder gibt es Farang-Food zum Essen: Schweinegeschetzeltes mit Nudeln.

Gegen 22:30 Uhr komme ich ins Apartment zurück, nicht ohne zuvor im 7-Eleven zwei grosse Chang und ein San Miguel mitzunehmen.
Nach einer Stunde stelle ich einen Blick bei Mam fest, der besagt: es ist zwar fast Mitternacht, aber müde bin ich noch nicht.

Ich frage: "Allei"  (was ist los) und sie: 'ich war schon drei Tage nicht mehr in meiner Bar und habe meine Freundinnen sooo lange nicht mehr gesehen'. Na - dann gehen wir noch mal auf Achse.

Die Stimmung ist gut, wird noch besser, nachdem Nong, Tam und Ma mit Getränken von mir versorgt werden, nach vier Jacky-Coke komme sogar ich in die Stimmung zur Musik der Liveband zu tanzen. Zwei Deutsche Urlauber vom Nachbartisch werden mit einbezogen, so haben Tam und Ma nach ein paar Drinks "ihren" Farang für die Nacht.

Gegen halb vier verlassen wir zwei Hübschen den Laden um einen Absacker in der Lucifer-Diskothek zu nehmen. Auf dem Heimweg treffen wir noch Nam Fon, die Cousine von Mam, die gerade von ihrer Arbeit im Sabadee-Land (eine Bodymassage) kommt. Nach einem kurzen Gespräch setzen wir unseren Weg aber fort. Gegen 5 Uhr sind wir im Apartment, wo natürlich nicht direkt geschlafen wird :)

Das wird wohl nichts mit 10:30 Uhr Aufstehen, Mietwagen organisieren und Umzug ins Haus gegen 12, wie mit dem Vermieter ausgemacht...


Mittwoch, 9. Dezember 2009

Mein Heim für die ersten sechs Monate

Mit Hilfe eines Bekannten aus einem Thailand-Forum habe ich heute mein Heim für die ersten sechs Monate gefunden.

Es ist ein Haus, mit Küche, zwei Schlafzimmern mit je einem Doppelbett, grossem Wohnzimmer, Bad mit Sprudel-Badewanne, 400 qm Garten mit Jakuzzi, Abstellraum mit Waschmaschine in einer gesicherten Wohnanlage (Wachmann am Eingang, Mauer herum) an der Soi Siam Country Road (östlich der Sukhumvit).
Von aussen praktisch nicht einsehbar ... es sei denn, man stellt sich auf das Dach der gegenüberliegenden Schule. Zu der sind es Luftlinie noch gute 50 Meter - Pausenklingel oder Schulhoflärm muss ich nicht fürchten.
Durch die die Anlage mit 17 Häusern umgebende Mauer ist auch den streunenden Hunden Einhalt geboten.

Morgen ziehe ich um - dazu werde ich mir wohl ein Auto mieten, um dann auch Weiteres einzukaufen, was man für einen Haushalt so braucht.

An der Ecke gibt es Mopedtaxis, auf der Soi Siam Country Road fährt auch ein Bathbus ... mal sehen, ob ich mich sonst noch irgendwie motorisiere.

Bilder vom Haus gibt es dann die Tage.

Samstag, 5. Dezember 2009

Erster Abend: Ruhig angehen lassen ... in Pattaya? No!

Im Zimmer etwas ausgepackt, geduscht und umgezogen ... dann ruft auch schon M. an und sagt, dass er in der Rolling Stone Bar 2 (Walking Street Ecke Soi 16) auf mich wartet.

Hingelatscht, den Laden gefunden ... und sofort wurde ich von Mam, meiner Reiseleiterin vom April entdeckt, umarmt und "verhaftet"!

Sie stellt mich ihren Freundinnen vor, wir unterhalten uns alle prächtig.
Gegen Mitternacht, nach einigen Bier Chang und Tequillas, rufe ich die Losung aus: wir gehen ins Hollywood!

Das ist eine hauptsächlich von Thais frequentierte Disko in Nordpattaya.
Also, ruck-zuck die fünf Mädels aus der RS2 ausgelöst (300 Bath pro Nase), ein Taxi bestiegen und dort eingelaufen.
Die Flasche Jack Daniels kostet 1300 THB, etwas Essen für die Mädels wird geordert und gebracht, Tanzen am Tisch während verschiedene Live-Auftritte auf der Bühne die Stimmung anheizen.

In der Toilette das Übliche  (heisses Handtuch um den Nacken, Schultermassage während des Pissens, Öffnen des Wasserhahns, Reichen der Seife und eines warmen Handtuchs).

Am Tisch allzeit aufmerksame Bedienstete, die ständig nachschenken, Cola und Soda bringen, Eiswürfel nachfüllen, Zigaretten anzünden (es herrscht offiziell Rauchverbot in geschlossenen Räumen), Popcorn nachreichen .... Mann - was ein Service.
Meist tanze ich im Pulk mit zwei oder drei Freundinnen von Mam in einer Art und Weise, die jeder unbedarfte Aussenstehende als "unsittlich" bezeichnen würde. Aber alles ganz harmlos *eg*




Gegen viertel nach zwei Uhr verlassen wir die gastfreundliche Stätte, die mich bestimmt nicht das letzte Mal gesehen hat.

Freitag, 4. Dezember 2009

Der Flug nach Thailand

Bin als erster eingestiegen :)

So, als ob ich es nicht erwarten könnte.
Die Business Class ist maximal zur hälfte besetzt.
Das übliche Procedere: Getränk und Erfrischungstuch vor dem Abflug, Kopfhörer verteilt, Abendessen. Ich suche mir dazu einen von zwei angebotenen Rotweinen aus.

Als Menu gibt es:
gebratene Scrimps mit thailändischem Gurkensalat
ein Kalbsfilet mit Kräuterkruste, Lachsmedallion mit Creme Fraiche, Fenchel-Mango-Salat
gemischten grünen Salat mit Balsamico und Olivenöl-Dressing

Für den Hauptgang gab es als Auswahl:
Rinderfilet, Mamasan-Suppe mit Gungs (Scrimps) und gebratenem Schweinefleisch, Hähnchen-Medallions oder Lachssteak (für das ich mich entschied), mit Sauce Hollandaise und Fettuchine mit Pesto-Sauce, dazu gedünstete gelbe Zucchini, Karotten und Paprika.

Als Nachtisch Brot und Käse, eine Früchteplatte (Grapefruit, Erdbeeren, Melone), dann einen Aprikosen-Steuselkuchen und einen sehr guten Espresso dazu.
War wirklich lecker


Nach dem dritten Glas Rotwein stelle ich den Sitz in die Horizontale, ziehe die Decke über die Beine und schlafe so sechs bis sieben Stunden.
Dann gibt es Frühstück (Früchte, Joghurt), einen Spinat-Ei-Auflauf, eine Fenchel-Bratwurst mit Bratkartoffeln und Brötchen (wählbare Varanten: Crepe mit Hühnchen oder asiatische Nudelsuppe)... dann den Anflug auf Bangkok.


Super sanfte Landung!
800 Meter bis zum Raucherzimmer (die Nichtrauchenden Zigaretten hatten keine merkbare Auswirkung), kurzes Anstehen bei der Immigration, am Zoll wurde der grosse Koffer durchleuchtet ... draussen!


Das übliche Gedränge, die üblichen Versuche der Taxi-Schlepper ... und schon sehe ich das Schild mit meinem (Vor-)Namen.

Mein Abholer schiebt den Trolly mit 2 Koffern, Rucksack und Tasche zum Parkhaus, lädt ein und schon sind wir unterwegs.

Nach ca. 40 Minuten Stopp am Rastplatz: Cola für den Fahrer und zwei Dosen Singha-Bier für den Fahrgast.
Nach 1 Stunde und 40 Minuten sind wir in Pattaya.


Kein Problem mein reserviertes Zimmer zu beziehen.


Angekommen in Thailand.
Mann, fühlt sich das gut an. Es ist wie erwartet 30 Grad warm und sonnig. Die Pattaya Tai (südliche Einfallstrasse) ist voll mit Leuten, Verkäufern, Bettlern, Touristen, Mädels, Moped-Taxlern, ....  Thailand / Pattaya, eben.


Klasse!

Kurz vorm Abflug

Nun sitze ich in der Lufthansa Lounge des Frankfurter Flughafens.

Heute morgen noch eine Kiste Unterlagen zum Steuerberater gebracht, dann zur besten Freundin, welche aufs Auto aufpasst und nach Frankfurt.
Kurz vor fünf Uhr abstellen des Wagens im Parkhaus 4, Reihe 110, Platz 62.





Beim Öffnen des Check-In Schalters am Royal Silk Counter nach einem Cash-Upgrade gefragt.
"Mmm, die Plätze kommen normal erst gegen 18:20 Uhr. Ich frage mal nach..."


Fünf Minuten später bin ich 458 Euro los und sitze nun 16A.
Kam auch für mein Gepäck gut: 36,5 Kg aufgegeben, plus Rucksack, plus meine Umhängetasche.


In zwei Stunden geht der Flieger:

Tschüss Europa! Hallo Thailand!

Samstag, 28. November 2009

Letzter Arbeitstag

Freitag war der Letzte.

Der letzte Arbeitstag in meinem Leben.




Nunja - zumindest vorerst ist keine Arbeit, schon gar keine geregeltes Büroleben, geplant.



Wie es meine Art ist ein unsentimentaler Tag. 
Zum Mittagessen lud ich die Kollegen zum "All you can eat" Buffet beim Mongolen ein. 
Montag bin ich noch mal kurz da (Papierkram). Aber der Schreibtisch ist geräumt, die Abwesenheitsbenachrichtigung eingerichtet.

Fühle mich 'befreit' aber nicht euphorisch.

Das war dann Abends nach dem Genuss einer guten Flasche Rioja (Abschiedsgeschenk der Kollegen) dann anders. 

Hurra :)
Keine Arbeit mehr.

Jetzt geht es nach Thailand!


Donnerstag, 26. November 2009

Letzte Woche in Angelaland

Die letzte Woche ist angebrochen ... 

Am Wochenende ist eine grosse Packerei- und Wegschmeiss-Aktion geplant.
Meine beste Freundin und ihr Patenkind unterstützen mich. Letztere zieht in ihre erste Wohnung und kann daher einiges an Haushaltsgegenständen gebrauchen und von mir übernehmen.

Am nächsten Montag kommen Umzugshelfer, die ich über die Plattform my-hammer.de organisiert habe.

Diese helfen mir beim Einlagern meines Klaviers, einer Standuhr und wichtiger Unterlagen, welche ich nach Gesetzeslage aufzuheben verpflichtet bin.
Das (Klein-)Klavier (Nussbaum) und die Standuhr (ca. 1930) stehen zum Verkauf (Angebote per Mail erwünscht).




Am nächsten Dienstag werden von Helfern der Organisation spaz einige Möbel abgeholt (als Spende an sozial Bedürftige abzugeben).








Jetzt wird es langsam ernst ... :)



Montag, 9. November 2009

Erste Woche Unterkunft gesichert

Am Wochenende musste ich eine schmerzhafte Ohrenentzündung kurieren und kam zu gar nichts...

Letzte Woche habe ich mich per Internet und Mail schlau gemacht und für die erste Woche in Thailand mich für Urlauber-Luxus entschieden und ein "Studio Deluxe" bei Mosaik Luxury Apartment bestellt und bestätigt bekommen.

Alles, was Farang so braucht (Platz, europäisches Bad, TV, Aircondition und Internetanschluss) für 4700 THB (ca. 94 Euro) die Woche.
So wird der "Absprung" in das thailändische Alltagsleben nicht ganz so hoch (vom europäischem Niveau).
Andererseits muss ich mich dann schnell um eine weitere Unterkunft kümmern.

Aber noch bin ich frohen Mutes, dass nicht alles ausgebucht ist, wenn ich vor Ort bin (noch 24 Tage, 9 Stunden, 20 Minuten bis Abflug!)

Samstag, 24. Oktober 2009

Zimmerpreis verhandeln über's Internet

Schon heute wieder eine Mail zur geplanten ersten Unterkunft:

Erstmal das Plus: alle meine Fragen wurden beantwortet, sauber aufgezählt mit 1. , 2. , 3.


7000 THB kostet das Standardzimmer mit 24 m², das "Familienzimmer" mit 48 m² doppelt so viel.
Dort wäre auch der Balkon doppelt so gross (mit 4 m²) .

Da sie mir anbieten mich mit Taxi vom Flughafen abzuholen "für 1800 THB" biete ich mal die halbe Anzahlung (Kaution für die Reservierung, zu Überweisen auf ein Thai-Konto) an: 100 Euro = 5000 THB

Ich weiss nicht, wie es im Haus und der Umgebung wirklich aussieht. Mein Taxifahrer fährt mich für 1000 THB (ruhig und sicher). Da reichen die Fünftausend aus mir die ersten Tage zu sichern, vor Ort kann ich entscheiden.

In der Mail hatten sie 10000 THB Buchungskaution / Anzahlung für das grosse (2?) Zimmer Apartment (?) gefordert. Ganz schön viel Geld für Thailand und die aktuellen Touristenzahlen. Die Hälfte muss auch reichen.

2000 THB für Reinigung alle zwei Tage (Preis OK) und 700 für Internet per LAN-Kabel (Geschwindigkeit unbekannt) kommen noch hinzu. Mal sehen...

Donnerstag, 22. Oktober 2009

Virtueller Rundgang in Pattaya und Jomtien

Danke, Thai-Ger für Deinen Kommentar.


Die Seite "Pattaya Photo Guide" ist eine nette Spielerei des Internets.
Man kann mit der Maus "durch die Strassen laufen", "sich drehen" ran- und rauszoomen und sich alles anschauen.

Die Aufnahmen stammen wohl von Anfang 2008 (wie ich anhand der Bilder vom Umbau der ACDC-Bar sehen kann) - viel hat sich aber nicht geändert.

Leider ist beim Rundgang durch Jomtien (Chom Thain) die Soi 1 nicht mit aufgenommen worden. Die Bilder "meiner Strasse" werde ich dann hier im Blog beisteuern.


Mittwoch, 21. Oktober 2009

Erste Unterkunft in Thailand

Hotel, Condo oder Wohnung?

Der Dezember ist Hochsaison in Thailands Tourismus. In dieser high season ziehen die Preise an, da die Nachfrage steigt (irgendwo schonmal gehört?).

Wo also in dieser Zeit wohnen? Wie sieht die Lage in der Tourismusbranche aus? Bekomme ich vor Ort eine Unterkunft?
Seit der Blockade des Flughafens in Bangkok vor einem Jahr und dem Beginn der Wirtschaftskrise sind die Zahlen der Urlauber in Thailand stark gefallen. Und aktuell sieht es nicht so aus, als ob alle im Dezember spontan Urlaub nehmen und nach Thailand fahren. Es müsste also reichlich Auswahl an Unterkünften vorhanden sein.


Diese drei Varianten stehen für mich als "länger Anwesenden" zur Verfügung:

Hotel: Leistung klar, Preis hoch. Durch das Internet kann schon von Europa aus eine Wahl getroffen und gebucht werden. Hotelbewertungen und Bilder in Katalogen können hier helfen eine Vorauswahl zu treffen.

Condo (in Thailand: eine Wohnung, meist in einem Hochhaus), mit Nutzungsmöglichkeit der "gemeinsamen Anlagen" (wie Garten, Pool, Dachterasse, ..): nicht so die Laufkundschaft wie in einem Hotel (eher Dauergäste), Preis nach Ausstattung - eher hoch.
Auch hier hilft das Internet - Bewertungen gibt es aber nicht. Selbst wenn man einen Bericht über eine der Anlagen (es gibt vllt. ein Dutzend?) im Netz findet: die Condos sind nach dem Geschmack des Vermieters unterschiedlich ausgestattet und eingerichtet.

Wohnung: wie in D-Land, langfristige Miete erwünscht



Im "Heim" ankommen

Natürlich spielt auch der Gedanke mit, mir ein neues Heim zu schaffen. Auch wenn es nur für die ersten vier Wochen ist. Deshalb sollte die erste Unterkunft im neuen Land keine Absteige werden.

Über eine Bekannte vor Ort (Jomtien) habe ich letzte Woche bei einem Apartmenthotel (Guesthouse) nachgefragt und heute die Antwort erhalten:

1 Single Bed room  during 4 Dec 2009 - 3 Jan 2010 ( around 1 month)
Price will be charge 7,000 BTH /month
 
This price include
-          Refrigerator
-          TV
-          Hot Water
-          Cleaning Service (once a week)
-          Safety Box
 
Excluding Extra charge ( Additional charge ) for  Electric &  Water
Nicht soooo billig, aber auch nicht teuer.
(einfache Zimmer ohne TV, Kühlschrank und Klimaanlage im "Kern" von Jomtien kosten etwa 2000 THB pro Monat; Hotelzimmer je nach Lage und Ausstattung (bis mittlere Preislage) zwischen 15 und 30.000 THB).

Per Mail reserviert - noch ein paar Nachfragen wg. Grösse des Zimmers (einer Alternative: Family Room?), dem Internetzugang, evtl. Balkon, ...



Demnächst also Jomtien, Soi 1 

Dort komme ich zunächst unter.
Jomtien ist ein eher ruhiger Stadtteil - im Vergleich zur Innenstadt von Pattaya. In der Ecke um die erste Querstrasse (Soi 1) der Jomtien Beach Road, der Uferstrasse, befinden sich ein paar Schwulentreffpunkte, aber das stört mich nicht.
Die Bathbus-Strecke geht jedenfalls "um die Ecke" vorbei, 10 Minuten später bin ich in Pattaya, wenn's sein muss ... für 10 Bath. 

Das Zimmer hat die notwendige Grundausrüstung: Klimaanlage, Kühlschrank, TV. Internet soll es auch geben.
Fliessen am Boden für mich als Stauballergiker! Eine Änderung des Reinigungsplans in Richtung "alle zwei Tage" kann ich vor Ort noch organisieren.

Das Wichtigste: ich stehe nach der Ankunft nicht auf der Strasse und kann in Ruhe suchen, ob sich was Bewohnbares in Nähe der Sprachschule befindet (von der ich auch noch nicht weiss, wo sie ist).

Hier noch der Link zur Website meines vorübergehenden Domizils:
Richy House Apartment

 
Info: Wechselkurs seit Tagen knapp 50 Bath für 1 Euro.

Dienstag, 20. Oktober 2009

Sperrmüll bestellt

Internet-Zeiten!

Habe am Vormittag versucht den Sperrmülldienst der Mainzer Stadtwerke telefonisch zu erreichen: immer besetzt!

In Mainz können Einwohner kostenlos bis zu viermal im Jahr eine Sperrmüllabholung vereinbaren.
Terminvereinbarung am Telefon: MZ 12-3434, oder -wenn besetzt- auch über die Website der Entsorgungsbetriebe! Meine Mail mit dem Wunschtermin 02.12. ging eben raus.

Bei mir werden beim "Auszug" (ich räume meine Winterklamotten und Akten weg) so etwas wie alte Matrazen und ein paar Tische weggeben. Rausstellen am Vorabend (die kommen schon ab 6 Uhr in der Früh).
Erfahrungsgemäss bleibt da wenig stehen (wenn es noch irgendwie gebraucht oder verwertet [Altmetall!] werden kann).


Und schon ist die Antwort (per Mail) eingetroffen:
Sehr geehrte/r Frau/Herr ......

Ihr angemeldeter Sperrmüll wird am 02.12.2009 abgeholt. Bitte stellen Sie den Sperrmüll bis 06:00 Uhr an diesem Tag, frühestens jedoch am Vortag ab 18:00 Uhr, am Bürgersteig bereit.
Bitte diese Benachrichtigung genau durch lesen .

Beachten Sie bitte: Folgende Abfälle werden nicht von der Sperrmüllabfuhr entsorgt: Türen, Fenster, Wand- und Deckenverkleidung, Holzfußboden, Laminat, Gartenzaun, WC, Waschbecken,
Heizkörper, Glasplatten,Baumaterialien aller Art, Papier und Pappe, Altkleider, alte Farben, Aquarien, Autoteile , Markise .Leuchtstoffröhren,Müllsäcke. Styropor.Paletten,Oelöfen , Oeltanks,Benzinbetriebene-Geräte , Badewannen ,Duschwannen .Aktenodner.

Sonntag, 18. Oktober 2009

Thailändischer Spruch


Dieses thailändische Motto habe ich mir im letzten Urlaub gemerkt:


กิน ปี้ ฉี่ นอน
kin kii pii non


Übersetzung
kin (khao)   (Reis essen) , Essen
kii   "grosses Geschäft machen",   Kacken
pii   [engl.: pee]  Pinkeln; umgangssprachl.: Bumsen
non   Schlafen

also:   Essen, Kacken, Bumsen, Schlafen


Nun als kurze Zwischenmeldung.
Die letzten zwei Wochen waren ziemlich arbeitsintensiv. Die nächsten Tage gibt es hier mehr zum Lesen.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Rauchen ohne Rauch

Rauchen schadet der Gesundheit!

Ich weiss auch nicht, warum ich noch rauche ... Sucht, halt.

Vor einem Langstreckenflug nach Thailand von fast 11 Stunden Dauer ziehe ich mir in der Raucherecke des Flughafens noch schnell zwei, drei Kippen rein, um dann mit einem Nikotin-flash den Flieger zu besteigen.
Nach dem Start gibt es Getränke, dann wird -je nach Tageszeit- Mittag- resp. Abendessen serviert. Die Bordunterhaltung fängt an, man kann einen Film oder zwei schauen. So vergehen die ersten ca. acht Stunden ohne Problem ... dann werde ich kribbelig. Irgend etwas fehlt.
Die letzten drei Stunden nerven dann.

Nach der Ankunft am Flughafen Bangkok Suvarnabhumi  (auch liebevoll Susibum genannt) wird die "Raucherlounge" (ein ca. acht Quadratmeter grosser Raum mit durchschnittlich 15 dauerqualmenden Insassen) gestürmt, um noch vor dem Abholen des Koffers am Gepäckband, den Einreiseformalitäten der Immigration und Zoll, den Nikotinspeicher frisch zu füllen.

Dieses mal bin ich gerüstet.
Durch eine Meldung im Netz wurde ich auf ein Produkt aufmerksam, welches die Nikotinzufuhr im Flugzeug sicherstellt:




Die Stäbchen riechen stark nach den Kräuterzigaretten der siebziger Jahre. Man zieht (ohne sie anzuzünden!) wie an "normalen" Zigaretten, der Luftstrom setzt den Wirkstoff frei - und man atmet Nikotin ein (Inhalt 0,8 Milligramm pro "Zigarette").
Da nichts brennt wird kein Kondensat und kein Teer eingeatmet.
Das "Geschmackserlebnis" ist eher zweifelhaft, bei meinen ersten Versuchen vermisste ich den Rauch im Mund und die Wölkchen beim Ausatmen.



2 Päckchen mit je 10 Stengel, in zwei den "Geschmacksrichtungen" Virginian und American flavour, per Internet in England bestellt, Gesamtkosten 12 Pfund (ca. 13,15 Euro).

Irgendwann spürt man, dass nichts mehr kommt ... die Zigarette ist leer.
Keine riechenden Klamotten, kein stinkender Aschenbecher, naturgemäss keine Brandlöcher.
Aber irgendwie nichts Richtiges.

Mal sehen, ob das Urteil nach dem Flug besser ausfällt.




Es gibt noch andere Anbieter, die Modelle mit einem elektrisch betriebenen Verdampfer anbieten, im Mundstück ist der Behälter für den Wirkstoff enthalten, im langen "Zigarettenteil" ein Lithium-Ionen-Akku, der auch über ein USB-Kabel oder Autoadapter geladen werden kann. Einsteiger-Sets ab 30 Euro, auch in Ausführungen "Zigarre" oder "Meerschaumpfeife".
Für einen solchen Versuch bin ich wohl zu geizig.


Die Aktion lässt mich eh an meinem Verstand zweifeln: wenn man wenigsten high oder "besoffen" würde ...

Billig nach Thailand telefonieren

Wie ich von Deutschland nach Thailand telefoniere:

Variante 1 - vom deutschen Handy zu thailändischen Handy oder Festnetz:

Zuerst habe ich einmalig eine Anmeldung über's Internet bei der Firma budgetmobil.de
durchgeführt. Dort wurde meine Nummer registriert.
Nun kann ich die Nummer 030 311 90 465 anrufen. Sobald ich die Ansage höre gebe ich die gewünschte Rufnummer in Thailand ein.

Die Nummer muss mit der internationalen Vorwahl 0066 (für Thailand, von Deutschland aus) beginnen, die nationale Vorwahl-Null wird weggelassen

Abgeschlossen wird die Eingabe mit der Raute #.
Der Telefoncomputer sagt die Gebührenansage an und verbindet mich dann.

Kosten: 1 cent pro Minute - ins Festnetz oder zu einem thailändischen Handy.


Variante 2 - Skype


Skype ist eine Computeranwendung, die eine Sprachverbindung zu einem anderen Skype-Anwender über das Internet ermöglicht. Eine evtl. vorhandene Kamera kann eingebunden werden, sodass man sein Gegenüber auch in einem kleinen Fensterchen sehen kann.


Die Verbindung Computer zu Computer kostet nichts extra.


Alternativ kann eine Thailand Flatrate abgeschlossen werden: monatliche Kosten 4,54 Euro - ebenfalls auf Festnetzanschlüsse und Handies (Danke, manne).
Mit einem Guthabenkonto bei Skype kann man auch für 5,8 Cent pro Minute anrufen.

 Also - mich bekommt ihr von Deutschland aus günstig über die Variante 1 "ans Rohr", wenn ihr meine liebliche Stimme hören möchtet. Ansonsten über die verschiedenen Computer-Kanäle (Skype, E-Mail, instant messenger). 
Und für die Geschenke steht Euch der Postweg offen.

Samstag, 26. September 2009

Weitere Vorbereitungen

Als
Mensch mit einem Computerjob habe ich natürlich schon viel im Netz
gestöbert, um von den Erfahrungen anderer Rentner, Auswanderer (engl.: expats: von lat.: ex patria - aus dem Vaterland) zu profitieren.


  • Impfungen
Auffrischen der Impfungen von Thetanus, Dipheterie und Hepatitis
Zwei Pickser beim Hausarzt - erledigt.


  • Internationaler Führerschein
Nach
Abgabe eines biometrischen Passbildes, Vorlage des EU-Führerscheins
(Plastik-Checkkarte) und Zahlung von €25 innerhalb von 10 Minuten bei
der Führerscheinstelle erhalten- erledigt.

Damit
könnte ich in TH fahren (habe die alten Klassen 1 und 3). Da ich ja
länger bleiben möchte werde ich ihn aber in einen thailändischen
umschreiben lassen.
Dazu
ist ein Visum, eine ärztliche Untersuchung, eine Wohnortbescheinigung
und ein Farb- und Reaktionstest nötig. Der TH-Führerschein gilt dann
ein Jahr, kann auf ein weiteres Jahr verlängert werden (keine Punkte!
die gibt es auch in TH für Verkehrsverstösse), nach den ersten zwei
Jahren wird dann für fünf Jahre verlängert.

Habe vorerst aber nicht vor mir ein Gefährt zuzulegen - für den
innerstädtischen Transport sind Mopedtaxi oder Bathbus-Taxi überall zu
bekommen.

Merke: bei einem Verkehrsunfall in Thailand ist der Farang schuld!


  • Reisepass
Der wurde im letzten Jahr schon erneuert, gilt nun bis 2019 - erledigt.
Zwei Sätze Farbkopien (Datenseite und Visum) werde ich mitnehmen und um Kopien der Einreisekarte ergänzen.
Ein Satz sollte immer "am Mann" sein, der Reisepass selbst kommt in einen Hotelsafe, oder ins Schliessfach meiner Bank.

Merke: wer sich nicht ausweisen kann (die Kopie des Passes genügt) kommt unter Umständen ins (Thai-)Gefängnis.
Dies wird in der Umgangssprache monkey house (Affenhaus) genannt. Von mir erfolgt (hoffentlich) keine weitere Beschreibung dazu ...

  • Wohnung


In meine
aktuelle Wohung in der Görz Stiftung Mainz wird eine Freundin mit einziehen, was sie nicht an Möbel
bzw. Haushaltsgeräten braucht wird verschenkt, verkauft - oder
eingelagert.



Sollte
ich zurück kommen wollen/müssen, dann stehe ich weiterhin ganz oben auf
der Zuteilungsliste meiner Wohngenossenschaft (Mitglied seit fast 30
Jahren)


  • Auto
Behalte ich zunächst. Meine beste Freundin wird sich darum kümmern, dass "der Dicke" bewegt wird :-)

Das hat erstmal private Gründe, die ich hier nicht mitteile.

Freitag, 25. September 2009

Schnelle Bearbeitung im Konsulat

Hut ab!

Dienstag ging mein Reisepass per Express nach Stuttgart (s. Blog-Eintrag).

Donnerstag Abend fand ich eine Benachrichtigung über ein nicht zustellbares Einschreiben im Briefkasten ... heute morgen, 8:30 Uhr auf der Hauptpost abgeholt: schon von weitem erkannte ich meinen Rückumschlag.

Mein Herz pochte etwas schneller vor Aufregung ... haben sie alles zurück geschickt? Meinen Antrag abgelehnt? Kann nicht sein (in den kleinen Umschlag passt praktisch nur der Pass rein).

Umschlag augerissen, Pass rausgeholt, geblättert ... da ist das Visum eingestempelt:



Wie gewünscht: Non-Immigrant, Multiple Entry Visum, 1 Jahr gültig. :Freu:

Geldwäsche?

Montag hatte ich mein Konto per SWIFT-Überweisung aufgefüllt, auch um die nötigen 800000 Bath für ein Rentnervisum vorweisen zu können. Der Wechselkurs ist derzeit mit etwas über 49 Bath zu einem Euro auch recht gut.


Bei meinem letzten Aufenthalt im April hatte ich ein Konto bei der Krung Thai Bank in Pattaya Tai eröffnet.
War nicht so einfach, da einerseits "normal" ein Residentenstatus nachgewiesen werden muss (Wohnbescheinigung der Immigration, nicht in Verbindung mit einem 30-Tage-Touristenvisum, welches der Flugreisende Kurzurlauber erhält), andererseits die Bank nicht auf Farangs als Kunden eingestellt ist: alle Formulare sind in Thaischrift!

Dank der Hilfe meiner Reiseleiterin konnte ich alles ausfüllen. Die Filialleiterin sprach leidlich Englisch und half uns. Ich konnte ihr begreiflich machen, dass ich das Konto für mein kommendes Rentnervisum benötige und dann schon 3 Monate die 800 kTHB eingezahlt sein müssten.
Ich akzeptierte, dass mir als Ausländer dafür keine Zinsen gezahlt werden würden (Residenten bekommen so 1%).

Es wurde eine Kopie meines Reisepasses ausgestellt, und 400 Bath für eine goldene VISA-Kundenkarte berechnet, mit der sich auch am Automaten Geld ziehen lässt. Nach ca. 20 Minuten und der Einzahlung von 1000 THB (Wechselkurs: ca. 43 Bath pro Euro zu diesem Zeitpunkt) bekam ich mein Kontobuch und die VISA-Karte.

Nach meiner Rückkehr dann probeweise mal etwas Geld überwiesen und dann das Online-Banking ausprobiert. Dabei habe ich durch mehrfache Fehleingaben des Passworts den Zugang gesperrt. Ein Zurücksetzen des Passworts kann nur durch Vorlage des Kontobuchs und des Reisepasses in einer Filiale der KTB erfolgen!
Das muss also bis zu meiner Rückkehr warten.

Soviel zur Vorgeschichte.
Am Montag habe ich bei meiner Hausbank angerufen, Betrag, Kontonummer und SWIFT-Code angegeben: alles klar.

Am Dienstag Morgen um 4 Uhr 50 klingelt mein Handy - die thailändische Nummer, wie ich beim W
achwerden anhand des Klingeltons erkenne.

Ich habe aktuell ein Samsung D88
0 mit zwei SIM-Karten im Einsatz und kann pro Karte unterschiedliche Klingeltöne konfigurieren; die Prepaid-SIM von der thailändischen 12call tönt mit einem Sauflied aus dem Isaan :) -



Das Roaming der Thainummer erfolgt in Deutschland kostenfrei über e-Plus, allerdings berechnet 12call Roamingkosten.

Da ich die Nummer nicht kenne und keine Lust habe zu so früher Stunde mit einem Thai zu radebrechen, noch dazu auf meine Kosten, lehne ich die Kontaktaufnahme mit einem Knopfdruck ab.
Zehn Minuten später probiert es noch einer (andere Nummer wird angezeigt). Auch dieses Gesprächsangebot lehne ich ab.

Mittwoch Morgen ist es schon halb sechs, als es wieder klingelt. Keine Chance, liebe Thais, nicht um die Zeit.

Am Mittwoch Mittag dann eine Nachricht vom Telefonbanking meiner Hausbank: man wolle mich aus Thailand sprechen, ein "Herr Khun Burin, ...und dann folgt ein ganz langer Name" sagt mir die Dame, die am Montag meinen Auftrag entgegen nahm. Ich kläre sie auf, dass "Khun" die höfliche Anrede ("Herr" oder "Frau") in Thailand ist und dass der Vorname im Allgemeinen auch ausreicht um sein Gegenüber anreden zu können ... wir verzichten deshalb auf die Buchstabierung des Namens.
Ich bekomme auch eine Telefonnummer in Bangkok von ihr, die SWIFT-Transaktions-ID der Überweisung und den Namen der Bank: Kasikorn.

Hä?
Wieso kommt die Kohle bei der Kasikorn an?
"Ja, das ist unsere Clearingbank für Thailand".

OK, heute morgen kurz nach sechs dann in Thailand angerufen. Keiner da - Mittagspause in Thailand?! Im Abstand von 20 Minuten noch zweimal probiert, bis ich Khun Burin an der Strippe hatte.
Die Verbindung war nicht so gut, und Khun Burin sprach nicht soo gut Englisch. Auch mit seiner herbeigerufenen Kollegin konnte ich mich nur so gut verständigen, dass sie meine E-Mail Adresse aufnahm und mit mir dann per Mail kommunizieren wollte.

Die Mail, die dann nachmittags in meinem Briefkasten eintraf, erklärt mir die Problematik: der Betrag, angewiesen von der
DZ Bank an die Kasikorn, die dann an die Krung Thai Bank weiterleiten soll, übersteigt eine mir unbekannte Grenze, bei der die Bank of Thailand informiert werden muss. Dazu soll ich ein Formular ausfüllen und eine Kopie meines Reisepasses übersenden. Aha!

Das Formular kann ich ausfüllen und faxen ... mein Pass ist derzeit in Stuttgart - eine Kopie habe ich nicht angefertigt - das muss also warten.






Da will ich mal hoffen, das der Wechselkurs bis zur Ausführung innerhalb weiterhin "oben" bleibt; heute: 49,22 (Währungsrechner bei Yahoo).


Tipp: Überweisungskosten vergleichen! Meine Hausbank berechnet 1,5 ‰, die Netbank auch, als Provision. Zusätzlich noch 0,25
Courtage und weitere 25,56 Euro als Fremdgebührenpauschale. Das ist mehr als doppelt soviel.